Wie bereiten Sie sich auf die Prüfung vor und welche Domänen sollten Sie beherrschen?

Die Vorbereitung stützt sich auf die geprüften Kerndomänen: den Zusammenhang zwischen ISO 22301 und weiteren Normen und Regulierungsrahmen erläutern sowie Konzepte, Ansätze und Methoden zum Aufbau eines BCMS anwenden.

Die Vorbereitung ist in den Kursverlauf eingebaut: Jedes Modul vertieft die geprüften Domänen und verknüpft Anforderungen, Entscheidungen und erwartete Nachweise miteinander.

Tag 1: Grundsätze der Betriebskontinuität und Managementsysteme, Kontextverständnis und Analyse des Ist-Zustands, Festlegung des BCMS-Anwendungsbereichs. Tag 2: Führung, Politik und Ziele, Organisation, Kompetenz und dokumentierte Information, Business-Impact-Analyse. Tag 3: Risikobeurteilung, Kontinuitätsstrategien und -lösungen, Pläne und Verfahren, Krisenmanagement und Kommunikation. Tag 4: Übungsprogramme, Überwachung und Messung, internes Audit, Managementbewertung und Behandlung von Nichtkonformitäten sowie Vorbereitung auf das Zertifizierungsaudit.

Vertiefen Sie Ihre Vorbereitung, indem Sie die Kernpunkte wiederholen und Anforderungen, Entscheidungen und Nachweise miteinander verknüpfen. Die beste Generalprobe ist ein sorgfältiges internes Audit, das verwertbare Feststellungen liefert und nachverfolgte Korrekturmassnahmen auslöst. Sind internes Audit und Managementbewertung stark, wird das externe Audit zur Bestätigung statt zur Entdeckung.

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  • Anwendungsbereich und Governance müssen eindeutig erläutert werden.
  • Nachweise müssen Umsetzung und Aufrechterhaltung des BCMS belegen.
  • Übungen und ihre Ergebnisse sind zentrale Eingaben.
  • Internes Audit und Managementbewertung strukturieren die Vorbereitung.
  • Nichtkonformitäten sind mit Wirksamkeitsnachweis zu behandeln.

Expert Insight

Zertifizierungsaudits scheitern selten an einem fehlenden Dokument, sondern an Inkonsistenzen: ein nicht kaskadiertes Ziel, eine nicht durch die BIA begründete Strategie, ein ungetesteter Plan. Die Vorbereitung sollte deshalb auf die Verbindungen zwischen den Elementen zielen, nicht auf deren Menge.

ISO 22301 Foundation

Dieser zweitägige Grundlagenkurs vermittelt Aufbau, Zweck und praktische Anwendung eines Business-Continuity-Management-Systems (BCMS) nach ISO 22301:2019. Die Teilnehmenden lernen, wie sich Kontinuitätsanforderungen in Governance, Risikomanagement und operative Steuerung einfügen, statt das BCMS als isolierte Massnahme zu betrachten.

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ISO 22301 Lead Auditor

Diese fortgeschrittene Auditorenausbildung befähigt erfahrene Fachleute, Audits von Business-Continuity-Management-Systemen nach ISO 22301:2019 zu leiten und durchzuführen. Der Kurs konzentriert sich auf reale Auditsituationen, Entscheidungen unter Druck und die evidenzbasierte Bewertung der Business-Continuity-Fähigkeiten einer Organisation.

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Lead Disaster Recovery Manager

Diese Schulung bereitet die Teilnehmenden darauf vor, einen Disaster-Recovery-Plan (DRP) für ICT-Umgebungen zu initiieren, zu entwickeln, umzusetzen, zu testen und zu aktivieren. Organisationen sind wachsenden natürlichen, menschlichen und technologischen Störungen ausgesetzt, denen ältere Notfallpläne nicht gerecht werden, sodass Wiederherstellungsteams ohne getestete Verfahren und klare Verantwortlichkeiten dastehen. Die Teilnehmenden erarbeiten Business Impact Analyse, Risikobeurteilung, Auswahl der Wiederherstellungsstrategien und Nachbereitung in vier intensiven Schulungstagen. Abilene Academy vermittelt diese Schulung durch aktive Beraterinnen und Berater, die operative DRP-Erfahrung aus realen Vorfällen einbringen, nicht theoretische Modelle. Die Schulung richtet sich an IT-Leitende, ICT-Continuity-Fachleute, Risikoberatende und Mitglieder von DR-Teams, die Wiederherstellungsplanung verantworten oder daran mitwirken.

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