Wie sollte Lieferkettenrisikomanagement in einem Cybersicherheitsprogramm behandelt werden?

Behandeln Sie Lieferkettenrisiken als Teil des Systemrisikos: Abhängigkeiten identifizieren, Anforderungen an Lieferanten festlegen und die laufende Gefährdung überwachen.

Lieferkettenrisikomanagement wird kritisch, wenn Systeme für Software, Cloud-Dienste, Geräte oder operative Unterstützung von Lieferanten abhängen. In einem NIST-orientierten Ansatz bedeutet dies, zu identifizieren, wo Lieferanten Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit beeinflussen, und Anforderungen zu definieren, die die Risikotoleranz der Organisation widerspiegeln.

Wirksame Programme pflegen zudem Nachweise: Sicherheitserwartungen an Lieferanten, Onboarding- und Prüfprozesse, Kommunikationswege bei Vorfällen sowie regelmässige Neubewertungen, wenn sich Abhängigkeiten ändern. Das verringert blinde Flecken, an denen Änderungen bei Dritten neue Schwachstellen oder operative Risiken einführen.

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  • Lieferantenabhängigkeiten kritischen Diensten und Werten zuordnen.
  • Sicherheitsanforderungen und vertragliche Erwartungen definieren.
  • Lieferantenmassnahmen und Ausnahmen risikobasiert bewerten.
  • Kommunikation bei Vorfällen mit Dritten im Voraus planen.
  • Lieferanten regelmässig neu bewerten, wenn sich Systeme und Bedrohungen ändern.

Expert Insight

Organisationen erfassen Lieferanten oft, setzen dies aber nicht operativ um; es fehlen messbare Anforderungen und ein fortlaufender Prüfrhythmus, der an kritische Abhängigkeiten gekoppelt ist.

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