Informationssicherheits-Risikomanagement ist zu einem Thema auf Vorstandsebene geworden. Im regulatorischen Umfeld der Jahre 2024 und 2025 wird von Organisationen erwartet, dass sie Risiken nicht nur identifizieren, sondern auch nachweisen, wie diese bewertet, behandelt, überwacht und kommuniziert werden. ISO/IEC 27005:2022 liefert den Referenzrahmen, dennoch fällt es vielen Organisationen schwer, ihn konsistent und pragmatisch anzuwenden.
Diese Schulung konzentriert sich darauf, wie Risikomanagement in Organisationen tatsächlich funktioniert. Die Teilnehmenden studieren nicht nur den Standard. Sie üben den Aufbau eines Risikomanagement-Rahmens, der sich an ISO/IEC 27001 ausrichtet, Zertifizierungsaudits unterstützt und Entscheidungen hervorbringt, die das Management mit Vertrauen akzeptieren oder hinterfragen kann.
Während der gesamten Schulung arbeiten die Teilnehmenden mit einer realistischen Fallstudie, die typische betriebliche Einschränkungen abbildet, etwa unvollständige Daten, konkurrierende Geschäftsprioritäten und regulatorischen Druck. Sie definieren den Kontext, identifizieren und analysieren Risiken, bewerten die Akzeptanz und wählen Behandlungsoptionen, die angemessen und dokumentiert sind. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Risikokommunikation, damit technische Erkenntnisse auch für nicht technische Stakeholder verständlich sind.
Der Ansatz der Abilene Academy spiegelt die Beratungsrealität wider. Die Trainer sind aktive Praktiker, die regelmässig Risikomanagementprozesse für regulierte Organisationen entwerfen und überprüfen. Die Schulung ordnet ISO 27005 zudem im Verhältnis zu anderen gängigen Methoden wie EBIOS, OCTAVE, MEHARI, NIST, CRAMM und der harmonisierten Bedrohungs- und Risikoanalyse ein und erklärt, wann und warum die jeweilige Methode eingesetzt wird.
Die Teilnehmenden verlassen die Schulung mit einem strukturierten, wiederholbaren Ansatz, den sie unmittelbar in ihrer Organisation oder im Kundenumfeld anwenden können.