Was ist der Unterschied zwischen internem Audit und ISO-22301-Zertifizierungsaudit?

Interne Audits verbessern das BCMS, während Zertifizierungsaudits die Konformität für die externe Anerkennung bewerten.

Ein internes ISO-22301-Audit wird von der Organisation oder in ihrem Auftrag durchgeführt, um das eigene BCMS zu beurteilen. Sein Hauptzweck ist die kontinuierliche Verbesserung: Lücken erkennen und die Wirksamkeit des Systems testen.

Ein Zertifizierungsaudit wird von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle durchgeführt. Sein Ziel ist, die Konformität mit ISO 22301 festzustellen und die formale Zertifizierung zu stützen. Es folgt strengen Anforderungen an Unparteilichkeit und Kompetenz.

Die Methoden sind ähnlich, doch der Kontext unterscheidet sich. Interne Audits erlauben mehr Flexibilität, während Zertifizierungsaudits vollständige Nachverfolgbarkeit und eine formale Begründung der Schlussfolgerungen verlangen.

Beide Auditarten ergänzen sich. Ein strukturiertes internes Auditprogramm erleichtert Zertifizierungsaudits und stärkt die Reife des BCMS.

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  • Interne Audits unterstützen die kontinuierliche Verbesserung.
  • Zertifizierungsaudits beziehen Dritte ein.
  • Die normativen Anforderungen bleiben identisch.
  • Interne Vorbereitung senkt das Zertifizierungsrisiko.
  • Beide Audits ergänzen sich.

Expert Insight

Organisationen, die in regelmässige interne Audits investieren, gehen mit weniger Überraschungen in Zertifizierungsaudits. Grössere Lücken werden meist früh erkannt. Die Objektivität in internen Audits zu wahren, ist entscheidend. Zu nachsichtige Bewertungen mindern ihren Wert. Die Ausrichtung interner Praktiken an ISO 19011 verbessert die Gesamtkonsistenz der Audits.

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