Was ist DORA und für wen gilt die Verordnung?

DORA ist eine EU-Verordnung zur digitalen operationalen Resilienz von Finanzunternehmen. Sie gilt für Finanzinstitute und bestimmte IKT-Drittdienstleister.

Der Digital Operational Resilience Act (DORA) ist eine EU-Verordnung, die die digitale operationale Resilienz von Finanzunternehmen stärken soll. Ziel ist, dass Organisationen IKT-bezogene Störungen überstehen, darauf reagieren und sich davon erholen können.

DORA gilt in erster Linie für Finanzinstitute, darunter Banken, Wertpapierfirmen und weitere beaufsichtigte Unternehmen, sowie für bestimmte IKT-Drittdienstleister, die sie unterstützen. Die Verordnung schafft einheitliche Anforderungen in der gesamten EU.

DORA konzentriert sich auf fünf zentrale Säulen: IKT-Risikomanagement, Management und Meldung IKT-bezogener Vorfälle, Tests der digitalen operationalen Resilienz, Management des IKT-Drittparteienrisikos sowie Informationsaustausch.

Organisationen im Anwendungsbereich von DORA müssen Governance, Kontrollen und Prozesse einführen, die Resilienz über diese Säulen hinweg tragen. Der Kurs DORA Lead Manager erläutert, wie sich diese Anforderungen in praktische Umsetzungsaktivitäten übersetzen. Die Einhaltung von DORA erfordert die Abstimmung zwischen Compliance, Risiko, IT und Governance, damit Resilienz im Betrieb verankert ist.

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  • DORA ist eine EU-Verordnung zur digitalen operationalen Resilienz.
  • Sie gilt für Finanzunternehmen und bestimmte IKT-Dienstleister.
  • Die Verordnung ist um fünf zentrale Säulen aufgebaut.
  • Governance und IKT-Risikomanagement sind Kernanforderungen.
  • Funktionsübergreifende Abstimmung ist für die Einhaltung unerlässlich.

Expert Insight

DORA ist ebenso sehr eine Frage der Governance wie der Technik. Klare Verantwortlichkeiten und Eskalationswege sind entscheidend. Resilienztests und die Aufsicht über Drittparteien lassen sich am schwersten operationalisieren.

ISO 22301 Lead Implementer

Diese intensive 4-tägige Schulung bereitet die Teilnehmenden darauf vor, ein Business-Continuity-Managementsystem (BCMS) nach ISO 22301:2019 umzusetzen und zu betreiben. Sie behandelt Planung, Einführung, Überwachung, Aktualisierung und kontinuierliche Verbesserung, mit Schwerpunkt auf Kontextanalyse, Business-Impact-Analyse und Risikobewertung.

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ISO 27001 Lead Implementer

Eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr, sondern eine Grunderwartung. Diese Schulung befähigt Fachleute, ein Informationssicherheits-Managementsystem aufzubauen und zu betreiben, das im operativen Umfeld tatsächlich funktioniert.

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